Produkte

 Vorab ist für Sie wahrscheinlich von besonderer Bedeutung, dass Sie die Kosten für orthopädische Produkte nicht alleine tragen müssen. Alle Produkt (ausgeschlossen: Maßschuhe) sind medizinische Hilfsmittel und müssen dementsprechend vom Arzt verordnet werden.  Die Krankenkasse übernimmt den Großteil der Kosten, wobei Ihr Eigenanteil je nach Krankenkasse variiert.

Bei der Anfertigung von orthopädischen Produkten legen beide Plönnes-Brüder großen Wert auf hochwertige und sorgsam ausgewählte Materialien. Wie Ihr Schuh jedoch am Ende aussieht, das entscheiden alleine Sie. In der Dürener Werkstatt wird Ihnen Zeit gegeben, sich für ein bestimmtes Leder zu entscheiden, sodass der Schuh Ihnen am Ende auch wirklich gefällt.

Besonders wichtig ist den beiden Brüdern allerdings, dass Ihnen der Schuh passt und keine Druckstellen entstehen. Das Ziel ist es, dass Sie die Dürener Werkstatt mit einem besseren Laufverhalten verlassen.

Orthopädische Maßschuhe

Orthopädische Maßschuhe sind individuell angefertigte Schuhe, um folgende gesundheitliche Beschwerden zu lindern:

  • Fußfehlformen
  • Arthrosen
  • Lähmungen
  • und starke Beinverkürzungen
Das Bild zeigt einen orthopädischen Schuh in braunem Leder, der über das Gelenk hinüberragt.

Diabetikerschuhe

Diabetikerschuhe sollen verhindern, dass Druckstellen entstehen, die bei Diabetikern schnell zu Wunden werden können. Bei folgenden Erkrankungen werden solche Schuhe verschrieben:

  • Diabetes mellitus
  • Polyneuropathie (Nervenerkrankung)
  • und Durchblutungsstörungen
Das Bild zeigt einen beigen Diabetikerschuh, der eine schwarze Schuhsohle hat.

Arbeitsschutzschuhe

Handgefertigte Arbeitsschutzschuhe werden nur bei schweren orthopädischen Fehlformen verschrieben und müssen dann maßgefertigt werden.

Ansonsten gibt es spezielle Serien-Arbeitsschutzschuhe (konfektioniert), an denen man Schuhzurichtungen und Einlagen anpasst.

Das Bild zeigt einen schwarzen Arbeitsschutzschuh, der bis über das Gelenk hinausragt.

Verbandsschuhe

Verbandsschuhe werden nach Fuß-Operationen, oder aber auch bei Verletzungen verordnet, um schmerzende Stellen zu schonen. Es gibt folgende Untergruppen:

  • Vorfußentlastungsschuhe
  • Rückfußentlastungsschuhe
  • und Verbandsschuhe
Das Bild zeigt einen schwarz-grauen Verbandsschuh.

Schuhzurichtungen

Schuhzurichtungen sind Abänderungen von normalen Schuhen. Abgeändert werden Sohle, Absatz oder Innenpolsterung wie zum Beispiel:

  • Verkürzungsausgleich
  • Abrollsohlen
  • Haglundfersen-Aussparung
  • und Polsterungen
Das Bild zeigt eine Schuhzurichtung. Es handelt sich um einen Sommerlichen Schuh in beigen Stoff mit einer sehr großen Sohle, nämlich einem Verkürzungsausgleich.

Einlagen

Einlagen werden bei Fußfehlformen verordnet, um das Laufverhalten zu verbessern. Es gibt:

  • Kunststoff-Einlagen
  • Kork-Leder-Einlagen
  • Weichschaum-Einlagen
  • Sport-Einlagen
  • Kinder-Einlagen
  • und Schalen-Einlagen
Das Bild zeigt eine braune Ledereinlage.

Maßschuhe

Maßschuhe sind individuell, ganz nach dem Geschmack des Kunden, angefertigte Schuhe, die von der Krankenkasse nicht übernommen werden. Gründe dafür sind:

  • individuelle Design- und Materialwünsche
  • Übergrößen
  • und Untergrößen
Das Bild zeigt einen Maßschuh in Übergröße.

Orthesen

Eine Orthese ist ein medizinisches Hilfsmittel zur Stabilisierung und Entlastung des Fußes. Einige Beispiele:

  • Lähmungsschienen
  • Fersenpolster
  • Rupturschuh (bei Achillessehnen-Verletzungen)
  • und herausnehmbare Verkürzungsausgleiche
Das Bild zeigt einen nackten Fuß, an dem eine Orthese befestigt ist um den Fuß ruhig zu stellen.

Schuhinnendruckmessung

Schuhinnendruckmessungen werden anhand von elektronischen Aufzeichnungen angefertigt, um Druckstellen aufzuspüren und Entlastungen nachzuweisen. Gerade für Diabetiker und Menschen mit Polioneuropathie (Nervenerkrankung) ist diese Druckmessung wichtig, da sie unter Empfindungsstörungen leiden.

Das Bild zeigt einen Computer und verkabelte Füße. Es handelt sich um eine so genannte Schuhinnendruckmessung.